Frage vom 16. September 2026
Dein Freund ist im Februar gestorben. Auf einem Zettel hat er festgehalten, dass du seinen Schrebergarten übernehmen sollst. Dort stecken dreißig Jahre Arbeit, die beiden Apfelbäume hat er selbst gepflanzt. Der Verein würde dir einen neuen Pachtvertrag anbieten und braucht bis Ende März eine Antwort. Du wohnst vierzig Kilometer entfernt und arbeitest samstags. Regelmäßige Pflege wäre für dich schwer zu schaffen. Auf der Warteliste steht eine Familie mit zwei Kindern und ohne Balkon. Der Garten verbindet dich mit deinem Freund, braucht aber mehr als Erinnerungen.
Was wählst du?
Den Garten übernehmen und riskieren, seiner Pflege auf Dauer nicht gerecht zu werden
Auf die Übernahme verzichten, damit die wartende Familie den Garten nutzen kann
