Frage vom 13. September 2026
Deine vierzehnjährige Tochter braucht eine Psychotherapie. Ein über die Krankenversicherung finanzierter Platz wäre voraussichtlich in vierzehn Monaten verfügbar, ein selbst bezahlter schon in acht Wochen. Für die zunächst geplante Behandlung müsstet ihr viertausendfünfhundert Euro aufbringen, eure gesamte Rücklage. Der Arbeitsvertrag deines Mannes endet im März, eine Verlängerung ist offen. Die Ärztin hält das Warten mit begleitenden Kontrollen für vertretbar, empfiehlt aber einen früheren Beginn. Ihr könntet Zeit gewinnen, würdet dafür eure finanzielle Absicherung aufgeben.
Was wählst du?
Die Rücklage für den früheren Therapiebeginn einsetzen und ohne finanziellen Puffer bleiben
Auf den finanzierten Therapieplatz warten und die Rücklage für einen Einkommensausfall behalten
